Ultraschall-Durchflussmesser

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Wird der Sensor eines Aufsteck-Durchflussmessers bei Langzeitmessungen in Rohrleitungen, die korrosive Medien (wie Säure- und Laugenlösungen) transportieren, korrodieren? Hängt die Lebensdauer des Sensors vom Material der Rohrleitung ab?

Der aufsteckbare Sensor selbst kommt nicht direkt mit dem Medium in Berührung. Sein Gehäuse besteht üblicherweise aus Edelstahl 316L, PTFE (Polytetrafluorethylen) oder ABS-Kunststoff und wird daher im Allgemeinen nicht durch das korrosive Medium in der Rohrleitung angegriffen. Die Korrosion und Alterung des Rohrleitungsmaterials beeinflussen jedoch indirekt die Lebensdauer des Sensors und die Messgenauigkeit.

  • Wenn die Innenwand der Rohrleitung uneben wird, Ablagerungen aufweist oder aufgrund von Korrosion eine ungleichmäßige Wandstärke hat, führt dies zu einer ungeordneten Strömungsgeschwindigkeitsverteilung innerhalb der Rohrleitung und zu einer Abweichung des Ultraschall-Ausbreitungsweges, wodurch die Messfehler zunehmen.
  • Ist die Außenwand der Rohrleitung (die Montagefläche des Sensors) verrostet oder weist sie aufgrund von Umwelteinflüssen (z. B. Feuchtigkeit, chemische Atmosphäre) abblätternde Beschichtungen auf, verringert dies die Kopplung zwischen Sensor und Rohrleitung und führt zu instabilen Signalen. Langfristig kann dies zu Verschleiß an der Sensorsonde führen (aufgrund der wiederholten Druckanpassungen, die aufgrund der mangelhaften Kopplung erforderlich sind).

Veröffentlichungsdatum: 25. September 2025

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