Ultraschall-Durchflussmesser

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Warum verwenden die meisten Temperatursensoren Pt1000 zur Wärmemessung? Worin bestehen die Unterschiede zwischen Pt1000, Pt500 und Pt100?

Pt1000 ist ein Platin-Widerstand, dessen Widerstandswert sich mit der Temperatur ändert. Die Zahl 1000 nach „Pt“ bedeutet, dass sein Widerstandswert bei 0 °C 1000 Ohm beträgt und bei 200 °C etwa 1758,56 Ohm. Der Widerstandswert von PT1000 steigt mit zunehmender Temperatur gleichmäßig an. Pt100 ist ebenfalls ein Platin-Widerstand. Die Zahl 100 nach „Pt“ bedeutet, dass sein Widerstandswert bei 0 °C 100 Ohm beträgt und bei 200 °C etwa 175,86 Ohm. Auch Pt500 ist ein Platin-Widerstand. Die Zahl 500 nach „Pt“ bedeutet, dass sein Widerstandswert bei 0 °C 500 Ohm beträgt und bei 200 °C etwa 879,30 Ohm.

Heutzutage wird der Pt1000 hauptsächlich zur Temperaturmessung in Wärmemengenzählern oder Kalorimetern eingesetzt. Erstens bietet er eine größere Skalenteilung, was zu einer höheren Genauigkeit führt. Zweitens ist seine Eingangsimpedanz höher, wodurch die Anregungsspannung erhöht und somit die Empfindlichkeit verbessert werden kann. Drittens eignet sich der PT1000 besonders gut zur Messung kleiner Temperaturänderungen (da bei einer Temperaturänderung von einem Grad die Widerstandsänderung relativ groß ist und von der nachfolgenden Schaltung leicht erfasst werden kann). Auch in der Anwendung ist der Pt1000 komfortabler. In industriellen Anwendungen werden die Widerstandssignale von Pt100 und Pt500 üblicherweise in 4-20-mA-Stromsignale umgewandelt und anschließend weiterverarbeitet. Der Pt1000 hingegen misst das Widerstandssignal direkt.

Veröffentlichungsdatum: 01.04.2025

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