Elektromagnetische Durchflussmesser sind nicht universell einsetzbar; sie eignen sich hauptsächlich nicht für Medien mit geringer Leitfähigkeit, Medien, die starke Störkomponenten enthalten, und Medien, die die Nennbetriebsbedingungen des Messgeräts überschreiten.
1. Medien mit niedriger Leitfähigkeit
- Medien mit einer Leitfähigkeit unterhalb der Messschwelle des Messgeräts (üblicherweise <5μS/cm) können nicht gemessen werden, wie z. B. reines Wasser, destilliertes Wasser, Erdöl, Benzin und Diesel.
- Verschiedene organische Lösungsmittel (z. B. Ethanol, Methanol, Aceton) sind nicht in der Lage, effektive induzierte Ströme zu erzeugen, was zu schwachen oder gar keinen Signalen führt.
2. Medien, die starke Störkomponenten enthalten
- Medien mit einer großen Menge magnetischer Partikel stören die Magnetfeldverteilung im Inneren des Messgeräts und beschädigen das Messprinzip.
- Hochkonzentrierte Suspensionen (z. B. Schlämme mit viel Sediment oder Metallpulver) neigen dazu, Elektroden zu verstopfen oder ungleichmäßige Strömungsfelder zu verursachen und können die Auskleidung abnutzen.
3. Medien, die die Nennbetriebsbedingungen überschreiten
- Medien mit Temperaturen und Drücken außerhalb des kalibrierten Bereichs des Messgeräts, wie z. B. Hochtemperaturschmelzen und überkritische Hochdruckfluide, beschädigen die Auskleidung und die Elektroden.
- Stark korrosive Medien, die die Toleranz der Elektrode/Auskleidung überschreiten. Ohne die Auswahl spezieller korrosionsbeständiger Materialien kommt es zu Bauteilschäden, die ungenaue Messungen zur Folge haben.
Veröffentlichungsdatum: 31. Oktober 2025