Wirbelstrommesser werden hauptsächlich zur Volumen- oder Massenstrommessung eingesetzt und eignen sich für saubere, niedrigviskose Gase, Flüssigkeiten und Dämpfe ohne nennenswerte Verunreinigungen. Die detaillierten Anwendungsbedingungen lauten wie folgt:
Anwendbare Medien
Flüssigkeiten: Wasser, heißes Wasser, demineralisiertes Wasser, Diesel, Benzin, Kerosin, Alkohol und verschiedene niedrigviskose chemische Lösungsmittel
Gase: Druckluft, Stickstoff, Sauerstoff, Erdgas, Hochofengas, CO₂, etc.
Dampf: gesättigter Dampf und überhitzter Dampf (die häufigste Anwendung)
Nicht geeignet für hochviskose Flüssigkeiten, Suspensionen, Medien mit schweren Feststoffpartikeln oder Fasern
Temperatur- und Druckbereich
Standardtemperaturbereich: -40℃ bis +350℃ (Hochtemperaturtypen bis über 400℃)
Druckfestigkeit: bis zu 16 MPa / 25 MPa (abhängig von der Flanschklasse)
Deckt die meisten allgemeinen industriellen Temperatur- und Druckbedingungen ab.
Anforderungen an Rohre und Strömungsgeschwindigkeit
Nenndurchmesser: hauptsächlich DN15 bis DN300, größere Größen auf Anfrage
Erfordert eine stabile und geeignete Strömungsgeschwindigkeit; eine zu niedrige Geschwindigkeit kann dazu führen, dass kein Wirbelsignal entsteht.
Anforderungen an gerade Rohrleitungen: stromaufwärts ≥10D, stromabwärts ≥5D, um ein stabiles Strömungsfeld zu gewährleisten
Arbeitsumgebung
Geeignet für Industrieanlagen mit allgemeinen Vibrationen (Antivibrationsmodelle werden empfohlen)
Geeignet für Bereiche ohne starke elektromagnetische Störungen oder mit entsprechender Abschirmung
Kann in explosionsgefährdeten Bereichen mit explosionsgeschützten Sendern eingesetzt werden.
Typische Branchen
Wärmekraftwerke: Dampfmessung
Chemische und Textilindustrie: Gas- und Flüssigkeitsüberwachung
Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Wasserversorgung: Wasser- und Warmwassermessung
Kesselanlagen und Luftkompressorstationen: Druckluft- und Energiemessung
Metallurgie & Maschinenbau: Prozessgas und Kreislaufwasser
Veröffentlichungsdatum: 21. April 2026