Genauigkeit ist ein zentrales Merkmal von Durchflussmessern. Kunden fragen häufig nach „ungenauen Messwerten“ oder „Abweichungen“. Die Antwort sollte in zwei Teile gegliedert werden:
- Allgemeiner Genauigkeitsbereich: Unter der Voraussetzung, dass die Installationsvoraussetzungen (normale Rohrleitung und Strömungsfeld) erfüllt sind, beträgt die Genauigkeit der Flüssigkeitsmessung üblicherweise ±1,0 % des Messwerts, mit einer Wiederholgenauigkeit von ≤ ±0,2 %, was den Anforderungen der meisten industriellen Messanwendungen (z. B. Energiemonitoring, Wasseraufbereitung) und zivilen Messanwendungen genügt.
- Häufige Ursachen für tatsächliche Abweichungen (Anleitung für Kunden zur Fehlerbehebung):
- Ungeeigneter Installationsort: Zu nahe an Krümmern, Ventilen oder Pumpenauslässen (es wird empfohlen, dass der gerade Rohrabschnitt stromaufwärts mindestens das 10-fache und stromabwärts mindestens das 5-fache des Rohrdurchmessers beträgt), was zu turbulenten Strömungsfeldern führt.
- Mangelhafte Sondenkopplung: Zwischen der Sonde und der Außenwand der Rohrleitung wird kein spezielles Kopplungsmittel verwendet, oder das Kopplungsmittel wird ungleichmäßig aufgetragen, was zu Luftspalten führt.
- Falsche Parametereinstellungen: Die Eingabe von Parametern wie Rohrleitungsinnendurchmesser, Wandstärke und Material erfolgt nicht korrekt, was zu Berechnungsabweichungen des Durchflussmessers führt.
- Änderungen der Mediumbedingungen: Die Temperatur und Viskosität der gemessenen Flüssigkeit überschreiten den zulässigen Messbereich des Durchflussmessers (z. B. ist für Temperaturen > 120℃ eine Hochtemperatursonde erforderlich).
Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2025