Wenn ein Ultraschall-Füllstandsmesser einen Ultraschallimpuls aussendet, kann er das reflektierte Echo nicht gleichzeitig erfassen. Da der ausgesendete Ultraschallimpuls eine gewisse Laufzeit hat und die Sonde nach der Aussendung der Ultraschallwelle noch nachschwingt, kann das reflektierte Echo während dieser Zeit nicht detektiert werden. Daher kann ein kleiner Bereich unterhalb der Sonden-/Sensoroberfläche nicht ordnungsgemäß erfasst werden. Dieser Bereich wird als Totraum bezeichnet. Wenn der zu messende Flüssigkeitsstand in den Totraum fällt, kann der Füllstandsmesser nicht korrekt messen und es kommt zu Fehlern. Gegebenenfalls kann der Füllstandsmesser höher installiert werden. Der Totraum eines Ultraschall-Füllstandsmessers variiert je nach Messbereich. Bei kleinen Messbereichen ist der Totraum klein, bei großen Messbereichen groß. Im Allgemeinen liegt er jedoch zwischen 30 cm und 50 cm. Daher muss der Totraum bei der Installation des Ultraschall-Füllstandsmessers berücksichtigt werden. Wenn der Flüssigkeitsstand des Ultraschall-Füllstandsmessers in den Totraum fällt, wird üblicherweise die Position des Flüssigkeitsstands angezeigt, die dem Sekundärecho entspricht.
Veröffentlichungsdatum: 05.08.2022