Die wichtigsten Faktoren, die die Messgenauigkeit mechanischer Wasserzähler beeinflussen, sind folgende:
1. Wasserdurchflussrate: Abweichungen vom Nenndurchflussbereich (insbesondere extrem niedrige oder extrem hohe Durchflussraten) verringern die Messgenauigkeit direkt.
2. Wasserqualität: Verunreinigungen, Sedimente oder Ablagerungen im Wasser können die internen Komponenten verschleißen oder die Rotation des Laufrads behindern.
3. Installationsbedingungen: Eine unsachgemäße Installation (z. B. unzureichende gerade Rohrabschnitte, falsche horizontale/vertikale Ausrichtung) stört den stabilen Wasserfluss.
4. Komponentenverschleiß: Langfristiger Gebrauch führt zu Abrieb an Laufrädern, Zahnrädern oder Lagern, was Änderungen des Rotationswiderstands zur Folge hat.
5. Temperatur und Druck: Extreme Temperaturen (Gefrieren oder Überhitzung) oder instabiler Wasserdruck beeinträchtigen die Passgenauigkeit der Bauteile und die Viskosität des Wassers.
6. Anpassung des Zählerkalibers: Eine Diskrepanz zwischen dem Nennkaliber des Zählers und dem tatsächlichen Rohrdurchfluss verursacht Messabweichungen.
7. Fertigungsgenauigkeit: Toleranzen bei der Bearbeitung von Kernkomponenten (Laufrad, Getriebe) wirken sich auf die Übertragungsgenauigkeit aus.
8. Alterung der Dichtungsteile: Abgenutzte Dichtungen können zu internen Leckagen führen, was eine Unterschätzung des Wasservolumens zur Folge hat.
Veröffentlichungsdatum: 18. November 2025