Aufsteckbare Ultraschall-Durchflussmesser weisen folgende klare Anwendungsbeschränkungen auf:
Strenge Anforderungen an flüssige Medien
Sie funktionieren nur gut mit sauberen, einphasigen, niedrigviskosen Flüssigkeiten.
Nicht geeignet für hochviskose Medien, Öl-Wasser-Gemische, Flüssigkeiten mit übermäßigen Luftblasen, suspendierten Feststoffen, Sedimenten oder Schlämmen.
Einschränkungen hinsichtlich Rohrmaterial und Innenwand
Die Messung wird durch dicke innere Ablagerungen, Rost und dicke Rohrauskleidungen wie Gummi oder PTFE beeinträchtigt.
Für stark korrodierte Gusseisenrohre, dicke Glasfaserrohre und einige Verbundrohre sind sie nicht optimal.
Die Installation erfordert ausreichend gerade Rohrabschnitte.
Es erfordert ein stabiles Strömungsprofil. Unzureichend gerade Rohrlängen, Installationen in der Nähe von Krümmern, Pumpen, Ventilen oder Reduzierstücken verursachen turbulente Strömungen und führen zu großen Messabweichungen.
Voller Rohrdurchfluss ist erforderlich
Die Leitung muss vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sein. Eine nur halb gefüllte Leitung führt zu instabilen Messwerten oder gar keinem Signal.
Temperaturbegrenzung
Standard-Messwandler unterstützen nur mittlere Temperaturen bis 85 °C. Selbst Hochtemperaturmodelle sind in der Regel auf 200 °C begrenzt. Medien mit extrem hohen Temperaturen können nicht gemessen werden.
Einfluss der Strömungsgeschwindigkeit: Eine zu geringe Strömungsgeschwindigkeit verringert die Genauigkeit; eine zu hohe Geschwindigkeit verursacht starke Turbulenzen und Signalschwankungen.
Anfällig für Installations- und externe Störungen
Die Messgenauigkeit hängt maßgeblich von der Oberflächenbehandlung des Rohrs, der korrekten Anwendung des Kupplungsgels und dem richtigen Sensorabstand ab.
Starke Vibrationen vor Ort und elektromagnetische Störungen beeinträchtigen ebenfalls die Stabilität.
Veröffentlichungsdatum: 27. April 2026