Vorbereitung vor der Installation
Auswahlbestätigung: Wählen Sie den passenden Ultraschall-Wärmemengenzähler entsprechend Durchflussbereich, Rohrdurchmesser, Temperaturbereich und weiteren Parametern des jeweiligen Anwendungsfalls. Beispielsweise wird in Heizungsanlagen kleiner Wohngebäude üblicherweise ein Wärmemengenzähler mit geringem Durchflussbereich und guter Rohranpassung gewählt; in Heizungsanlagen großer Gewerbegebäude hingegen ist ein Wärmemengenzähler mit großem Durchflussbereich und hoher Messgenauigkeit erforderlich.
Überprüfen Sie die Unversehrtheit des Geräts: Untersuchen Sie nach Erhalt des Ultraschall-Wärmemessgeräts dieses sorgfältig auf Beschädigungen, insbesondere den Messkopf, die Sensoren und alle anderen Komponenten. Prüfen Sie gleichzeitig, ob alle Zubehörteile wie Sensorkabel, Montagehalterung usw. vollständig sind.
Installationsprozedur
Wählen Sie den Installationsort aus:
Das Gerät sollte in einem Rohrleitungssystem installiert werden, in dem der Wasserfluss stabil, blasenfrei und frei von Verunreinigungen ist. Eine Installation am oberen Ende (wo sich leicht Luft ansammelt) und am unteren Ende (wo sich leicht Verunreinigungen ablagern) ist zu vermeiden. Üblicherweise wird die Seite der Rohrleitung gewählt, wobei stromaufwärts und stromabwärts ausreichend lange gerade Rohrabschnitte vorhanden sein sollten. Der stromaufwärts gelegene gerade Rohrabschnitt sollte in der Regel mehr als das Zehnfache des Rohrdurchmessers und der stromabwärts gelegene mehr als das Fünffache des Rohrdurchmessers aufweisen. Dies gewährleistet einen stabilen Durchfluss und reduziert Messfehler.
Berücksichtigen Sie Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Installationsumgebung. Die Umgebungstemperatur im Normalbetrieb des Wärmezählers liegt üblicherweise zwischen -25 °C und 55 °C. Die Luftfeuchtigkeit darf nicht zu hoch sein, um Feuchtigkeitsschäden an den elektronischen Bauteilen zu vermeiden. Vermeiden Sie außerdem die Installation in Bereichen mit starken elektromagnetischen Störungen, wie z. B. in der Nähe von großen Motoren und Transformatoren.
Sensoren installieren:
Reinigen Sie die Oberfläche der Rohrleitung, an der der Sensor installiert werden soll, gründlich. Sie muss glatt, sauber und frei von Rost, Farbe usw. sein. Anschließend wird der Sensor an der Rohrleitung montiert. Die Befestigung erfolgt in der Regel mittels einer speziellen Halterung oder eines angeschweißten Sockels, um einen engen Kontakt und die korrekte Ausrichtung des Sensors zu gewährleisten. Bei extern geklemmten Sensoren muss ausreichend Koppelmittel aufgetragen werden, um eine optimale Übertragung des Ultraschallsignals sicherzustellen.
Schließen Sie das Sensorkabel an die entsprechende Schnittstelle des Messgeräts an. Achten Sie dabei auf die Kennzeichnung der Schnittstelle, um einen falschen Anschluss zu vermeiden. Die Anschlussleitung sollte so befestigt werden, dass sie nicht durch äußere Kräfte gezogen werden kann.
Installation des Zählerkopfes: Der Zählerkopf kann an der Wand in der Nähe der Rohrleitung oder in einem speziellen Messkasten montiert werden. Die Montagehöhe sollte eine gute Sicht und Bedienung ermöglichen, üblicherweise etwa 1,5 bis 1,8 Meter über dem Boden. Bei Montage im Messkasten ist auf ausreichende Wärmeableitung zu achten. Der Kasten muss zudem staub- und feuchtigkeitsdicht verschlossen sein.
Nutzung und Bedienung
Inbetriebnahme: Nach Abschluss der Installation schalten Sie das Gerät ein. Der Wärmezähler führt einen Selbsttest durch. Prüfen Sie während des Selbsttests, ob das Display des Wärmezählers normal funktioniert und die Kontrollleuchte leuchtet. Bei einer Fehlermeldung oder einem ungewöhnlichen Display konsultieren Sie bitte umgehend die Bedienungsanleitung.
Parametereinstellung: Stellen Sie entsprechend den tatsächlichen Parametern des Heizsystems die relevanten Parameter des Wärmemengenzählers ein, wie z. B. Rohrdurchmesser, Fluidart (üblicherweise Wasser), Temperaturfühlertyp usw. Die korrekte Einstellung dieser Parameter ist für die Genauigkeit der Wärmemessung unerlässlich.
Ablesen und Aufzeichnen: Im Normalbetrieb zeigt der Wärmemengenzähler Wärmemenge, Durchflussmenge, Wassertemperatur und weitere Parameter in Echtzeit an. Diese Daten können regelmäßig abgelesen und aufgezeichnet werden, beispielsweise für die Wärmeabrechnung oder die Systemüberwachung. So werden beispielsweise bei der Berechnung der Heizkosten die Heizkosten des Nutzers anhand der vom Wärmemengenzähler erfassten Daten ermittelt.
Pflege und Wartung
Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie den Wärmezähler regelmäßig auf Beschädigungen, Wasseraustritt usw. Prüfen Sie gleichzeitig, ob die Sensorverbindung fest sitzt und ob das Koppelmittel (bei extern geklemmten Sensoren) intakt ist. Eine monatliche Sichtprüfung wird empfohlen.
Reinigung und Wartung: Halten Sie den Messkopf und den Sensor sauber, um Staub- und Schmutzablagerungen zu vermeiden, die die Messgenauigkeit beeinträchtigen könnten. Sie können das Display und das Gehäuse des Messkopfes mit einem sauberen, weichen Tuch abwischen. Den Sensor können Sie bei Verschmutzung mit einem geeigneten Reinigungsmittel reinigen. Achten Sie dabei jedoch darauf, die Sensoroberfläche nicht zu beschädigen.
Batteriewechsel (bei Batteriebetrieb): Wenn das Wärmemessgerät batteriebetrieben ist, tauschen Sie die Batterie rechtzeitig aus, sobald der Batteriestand niedrig ist. Normalerweise zeigt das Wärmemessgerät einen niedrigen Batteriestand an. Beim Batteriewechsel müssen die Anweisungen in der Bedienungsanleitung beachtet und der passende Batterietyp ausgewählt werden.
Veröffentlichungsdatum: 05.11.2024