Ultraschall-Durchflussmesser

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Ultraschall-Durchflussmesser zeigt „Kein Durchfluss“ bei tatsächlichem Mediumdurchfluss an

Wenn Ihr Ultraschall-Durchflussmesser trotz vorhandenen Mediums „Kein Durchfluss“ anzeigt, liegt das Problem typischerweise an einer fehlerhaften Konfiguration, Hardwaredefekten oder nicht passenden Betriebsbedingungen. Folgen Sie dieser Anleitung, um das Problem zu diagnostizieren und zu beheben.

Häufige Ursachen
  • Unvollständige Startsequenz: Der Durchflussmesser hat die Initialisierung nicht abgeschlossen oder befindet sich im Standby-Modus.
  • Verdrahtungsfehler des Sensors: Lose, vertauschte oder nicht angeschlossene Kabel zwischen Sensor und Sender.
  • Niedrige Durchflussgeschwindigkeit: Die mittlere Durchflussrate liegt unterhalb der minimalen Messschwelle des Messgeräts.
  • Gerätefehlfunktion: Defekte Sensoren, beschädigte Leiterplatten oder Softwarefehler.
  • Falsche Dimensionierung: Der Messbereich des Durchflussmessers stimmt nicht mit den typischen Durchflussraten der Anwendung überein.
Schritte zur Fehlerbehebung
1. Überprüfen Sie den ordnungsgemäßen Startvorgang und die Stromversorgung.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Durchflussmesser eingeschaltet ist und seine Startsequenz abgeschlossen hat (prüfen Sie auf Initialisierungsleuchten oder Anzeigehinweise).
  • Stellen Sie sicher, dass das Netzteil den Spezifikationen entspricht (z. B. 24 V DC ±10 %); Spannungsschwankungen können den Betrieb stören.
2. Sensorverkabelung prüfen
  • Anschlüsse prüfen: Sicherstellen, dass die Sensorkabel fest mit dem Sender verbunden sind (keine losen Anschlüsse oder beschädigten Drähte).
  • Polarität prüfen: Bei kabelgebundenen Sensoren sicherstellen, dass die Plus-/Minus-Leitungen mit dem Eingang des Messumformers übereinstimmen (vertauschte Polarität blockiert häufig die Signalerkennung).
  • Durchgangsprüfung: Überprüfen Sie die Sensorkabel mit einem Multimeter auf Unterbrechungen; ersetzen Sie beschädigte Kabel gegebenenfalls.
3. Überprüfung der Schwellenwerteinstellungen für die Strömungsgeschwindigkeit
  • Rufen Sie das Konfigurationsmenü des Durchflussmessers auf, um den Schwellenwert für die minimale Durchflussgeschwindigkeit zu überprüfen (z. B. kann der Standardwert 0,1 m/s betragen).
  • Wenn die tatsächliche Durchflussrate unter diesem Schwellenwert liegt (was bei Anwendungen mit geringem Durchfluss, wie z. B. Chemikaliendosierleitungen, häufig vorkommt), passen Sie den Schwellenwert auf einen niedrigeren Wert (innerhalb des Nennbereichs des Messgeräts) an oder aktivieren Sie, falls verfügbar, den Modus „Niedrigdurchfluss-Überwachung“.
4. Auf Gerätefehler prüfen
  • Sensortest: Tauschen Sie den Sensor gegen einen nachweislich funktionierenden Sensor aus, um Defekte (z. B. defekte piezoelektrische Elemente) auszuschließen.
  • Senderdiagnose: Führen Sie integrierte Selbsttests durch (sofern unterstützt), um Hardwareprobleme (z. B. fehlerhafte Signalprozessoren) zu erkennen.
5. Größenkompatibilität prüfen
  • Wenn Anpassungen der Einstellungen oder der Verkabelung das Problem nicht beheben, überprüfen Sie, ob der Nenndurchflussbereich des Durchflussmessers zu Ihrer Anwendung passt.
  • Für Anwendungen mit hohem Durchfluss ausgelegte Zähler stoßen oft bei niedrigen Fließgeschwindigkeiten an ihre Grenzen (z. B. kann ein 10-Zoll-Zähler in einer 2-Zoll-Leitung mit geringem Durchfluss unterdurchschnittlich funktionieren).
Nächste Schritte
Sollten die Probleme weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an den Support:
  • Durchflussmesser-Modell-/Seriennummer
  • Tatsächlicher Durchfluss (geschätzt oder gemessen mit alternativen Methoden)
  • Screenshots der aktuellen Einstellungen (Schwellenwerte, Schaltpläne)
Unser Team unterstützt Sie bei der erweiterten Diagnostik oder empfiehlt Ihnen ein besser geeignetes Modell für Bedingungen mit geringem Durchfluss.

Veröffentlichungsdatum: 01.07.2025

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