Die Messgenauigkeit von thermischen Massendurchflussmessern wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter das Gerätemodell, die Art des Fluids, der Durchflussbereich und die Installationsbedingungen. Typischerweise liegt sie im Bereich von ±0,5 % bis ±5 % des Messwerts, wobei folgende spezifische Szenarien zutreffen:
- Hochpräzise Modelle: Geeignet für Labore, industrielle Präzisionssteuerung usw. Bei sauberen Gasen (wie Luft, Stickstoff) innerhalb ihres kalibrierten Durchflussbereichs kann die Genauigkeit ±0,5% bis ±1% des Messwerts erreichen, und einige High-End-Produkte können sogar ±0,2% erreichen.
- Industrielle Allzweckmodelle: Werden für die konventionelle Prozessüberwachung eingesetzt, mit einer Genauigkeit von meist ±1% bis ±2% des Messwerts, anwendbar auf gängige Fluide wie Erdgas und Prozessgase.
- Unter besonderen Bedingungen: Bei der Messung von Flüssigkeiten mit niedriger Geschwindigkeit und hoher Viskosität oder von Fluiden, die eine geringe Menge an Verunreinigungen enthalten, kann die Genauigkeit auf ±2% bis ±5% des Messwerts sinken; weichen die Fluideigenschaften erheblich von den Eigenschaften des kalibrierten Mediums ab (z. B. ohne erneute Kalibrierung), kann der Fehler weiter zunehmen.
Darüber hinaus ist die Wiederholbarkeit (Kurzzeitstabilität) in der Regel besser als die Genauigkeit und liegt üblicherweise im Bereich von ±0,1 % bis ±0,5 %, was für die dynamische Durchflussüberwachung von größerer Bedeutung ist. In der Praxis ist es notwendig, ein geeignetes Modell basierend auf den spezifischen Betriebsbedingungen (wie z. B. Reinheitsgrad des Fluids und Temperaturbereich) auszuwählen, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2025