So funktioniert es:
Elektromagnetischer Wasserzähler: Basierend auf dem Faradayschen Induktionsgesetz durchdringt eine leitfähige Flüssigkeit ein angelegtes Magnetfeld. Dabei wird die magnetische Induktionslinie durchschnitten, wodurch eine elektromotorische Kraft induziert wird. Die Durchflussgeschwindigkeit des Messmediums wird durch Messung der Stärke dieser Kraft bestimmt. Das Messrohr muss eine bestimmte Leitfähigkeit des zu messenden Wassers aufweisen.
Ultraschall-Wasserzähler: Durch die Erfassung der Zeitdifferenz, die durch die Geschwindigkeitsänderung des Ultraschallstrahls bei dessen Ausbreitung im Wasser stromaufwärts und stromaufwärts entsteht, wird die Durchflussrate des Wassers durch Analyse und Verarbeitung ermittelt, um anschließend die Durchflussrate des Wassers zu berechnen.
Messleistung:
Messgenauigkeit:
Beide Systeme erzielen eine hohe Messgenauigkeit und erfüllen in der Regel die Anforderungen von Anwendungen mit hohen Präzisionsanforderungen, wie beispielsweise der Handelsabwicklung. In bestimmten Anwendungsfällen ist die Messgenauigkeit elektromagnetischer Wasserzähler bei mittleren und hohen Durchflussmengen jedoch relativ stabiler; Ultraschall-Wasserzähler gewährleisten auch bei niedrigen Durchflussmengen eine gute Messgenauigkeit.
Reichweitenverhältnis:
Der Messbereich elektromagnetischer Wasserzähler ist überdurchschnittlich groß; einige Produkte erreichen ein Verhältnis von 1:400 oder sogar mehr und eignen sich somit für einen größeren Durchflussbereich. Auch Ultraschall-Wasserzähler weisen ein sehr gutes Messverhältnis auf, in der Regel besser als 100:1, und zeichnen sich durch eine höhere Leistungsfähigkeit bei der Messung sowohl großer als auch kleiner Durchflüsse aus.
Geräteeigenschaften:
Verschleißeigenschaften:
Im Inneren von elektromagnetischen und Ultraschall-Wasserzählern befinden sich keine mechanischen beweglichen Teile, und es gibt kein Problem mit mechanischem Verschleiß. Daher besteht nur ein geringer Zusammenhang zwischen der Genauigkeit und der Nutzungsdauer, und der allgemeine Prüfzyklus ist länger.
Druckverlust:
Im Inneren des elektromagnetischen Wasserzählers gibt es keine Blockierungsstruktur, sodass der Wasserfluss reibungslos und mit minimalem Druckverlust erfolgen kann; Der Ultraschall-Wasserzähler zeichnet sich ebenfalls durch einen geringen Druckverlust aus und erfüllt den Mindestdruckverlustwert δp10.
Schutzstufe:
Beide Produkte unterliegen als elektronische Produkte höheren Anforderungen an den Schutzgrad und müssen im Allgemeinen die Schutzart IP68 erreichen, um für eine Vielzahl komplexer Einsatzumgebungen geeignet zu sein.
Installationsvoraussetzungen:
Anforderungen an gerade Rohrabschnitte:
Die Anforderungen an den geraden Rohrabschnitt des Ultraschallwasserzählers sind relativ locker, und die branchenführenden Produkte können besser als u3d0 sein, d.h. der Zulauf benötigt das Dreifache der Rohrabschnittsöffnungslänge, und der Ablauf kann direkt an das gebogene Rohr angeschlossen werden.
Die Anforderungen an den elektromagnetischen Wasserzähler sind relativ hoch, im Allgemeinen u10d5 oder u5d3, das heißt, stromaufwärts wird die 10-fache bzw. 5-fache Rohrsegmentöffnungslänge benötigt, stromabwärts die 5-fache bzw. 3-fache Rohrsegmentöffnungslänge.
Installationsmethode:
Ultraschall-Wasserzähler lassen sich flexibel installieren, horizontal, vertikal oder geneigt. Elektromagnetische Wasserzähler können in der Regel nur horizontal oder vertikal installiert werden, wobei sich die Elektroden in derselben horizontalen Ebene befinden müssen.
Stromversorgung und Ausdauer:
Strombedarf:
Der elektromagnetische Wasserzähler basiert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion, sein Stromverbrauch ist relativ hoch und er benötigt in der Regel 15 Sekunden, um einen Durchfluss zu messen.
Der Ultraschall-Wasserzähler zeichnet sich durch einen geringen Stromverbrauch und einen relativ kurzen Messzyklus aus.
Akkulaufzeit:
Die Batterielebensdauer des elektromagnetischen Wasserzählers beträgt im Allgemeinen 3-5 Jahre; die Batterielebensdauer des Ultraschall-Wasserzählers kann bei einem aktuellen Messzyklus von mindestens 1 Sekunde 6-10 Jahre erreichen.
Störungsresistenz:
Elektromagnetischer Wasserzähler: Die Amplitude des vom Sensor im Wandler erzeugten Elektrodensignals ist gering, das Signal ist anfällig für Änderungen im Magnetfeld, und die Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen ist relativ schlecht.
Ultraschall-Wasserzähler: Wenn der Wandler Ultraschallsignale sendet und empfängt, kann es zu Blasen im Wasser kommen, die die normale Messung beeinträchtigen. Daher ist die Fähigkeit des Zählers, Blasen zu unterdrücken, relativ schwach.
Kosten:
Im Allgemeinen sind Ultraschall-Wasserzähler bei gleicher Funktion und Leistung teurer als elektromagnetische Wasserzähler. Betrachtet man jedoch die langfristigen Nutzungs- und Wartungskosten, können Ultraschall-Wasserzähler aufgrund des geringen Wartungsaufwands und der langen Lebensdauer insgesamt kostengünstiger sein.
Veröffentlichungsdatum: 05.11.2024