Ultraschall-Durchflussmesser

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Anforderungen an Rohrleitungen für aufsteckbare Ultraschall-Durchflussmesser

I. Material und Innenwand
Geeignete Werkstoffe: Metalle (Stahl/Gusseisen/Edelstahl), Kunststoffe (PVC/PE), Glas und andere akustisch transparente Werkstoffe.
Innenwand: Starke Korrosion oder Ablagerungen vermeiden (Gefahr der Signaldämpfung). Rauheit ≤ 0,5 mm. Nichtmetallische Werkstoffe müssen homogen und blasenfrei sein.

II. Durchmesser und Wandstärke

Durchmesserbereich: DN20–DN6000. Hochfrequenz-Tastköpfe für kleine Durchmesser; Mehrwege-Technologie für große Durchmesser.
Wandstärke: Metall ≤50 mm; Nichtmetall ≤100 mm (dickere Wände erfordern eine höhere Leistung oder eine Einbaumontage).

III. Auskleidungen und Beschichtungen
Auskleidungen: Gleichmäßige Auskleidungen (z. B. Gummi/PTFE) sind zulässig, müssen fest und ohne Delamination verbunden sein. Bekannte Dicke (Kompensation möglich).
Beschichtungen: Äußere Beschichtungen ≤5 mm dick, glatt und frei von Hohlräumen (entscheidend für die Sondenkopplung).

IV. Installations- und Fluidbedingungen
Gerade Rohrleitungsabschnitte: Stromaufwärts ≥10D (≥20D in der Nähe von Störungen), stromabwärts ≥5D. Vertikale Rohre (Aufwärtsströmung) haben Vorrang.
Anwendungsbereich: Geeignet für saubere Flüssigkeiten oder Flüssigkeiten mit geringem Feststoff-/Gasanteil (Partikel ≤ 100 mg/l, ≤ 1 mm; Blasen ≤ 5 %). Vermeiden Sie Gase, Dampf oder pulsierende Strömungen.

V. Temperatur und Druck
Temperatur: Standardfühler: -35 °C bis 200 °C. Für Hochtemperaturanwendungen sind spezielle Fühler oder Kühlsysteme erforderlich.
Druck: Theoretisch unbegrenzt, jedoch muss bei Hochdruckleitungen auf eine sichere Sondenbefestigung und leckagefreie Wände geachtet werden.


Veröffentlichungsdatum: 04.06.2025

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