Dies ist eine zentrale Frage, die Kunden vor der Installation beschäftigt und die sich auf die „Auswirkungen von Arbeitsunterbrechungen“ und die „Anpassungsfähigkeit vor Ort“ bezieht. Die Kernantwort lautet wie folgt:
- Durchflussunterbrechung erforderlich? Nein, eine Unterbrechung des Wasserflusses ist nicht notwendig. Die Klemmsonde wird nicht-invasiv installiert. Sie muss lediglich an der Außenwand der Rohrleitung befestigt werden. Die Installation beschädigt die Rohrleitung nicht und beeinträchtigt weder die normale Produktion noch die Wasserversorgung. Daher eignet sie sich für Anwendungen, bei denen eine Durchflussunterbrechung nicht möglich ist (z. B. Wasseraufbereitungsanlagen, industrielle Kreislaufsysteme).
- Auswirkungen von Ablagerungen/Verunreinigungen:
- Bei einer Dicke der Ablagerungen an der Innenwand der Rohrleitung von ≤ 3 mm ist der Einfluss auf die Messgenauigkeit gering (das Durchflussmessgerät ist mit einem „Signalkompensationsalgorithmus“ zur Korrektur ausgestattet).
- Bei übermäßig dicken Ablagerungen (> 3 mm) oder solchen aus losem, porösem Material (z. B. biologischem Schleim) wird das Ultraschallsignal stark gedämpft, was zu niedrigen Messwerten oder der Anzeige „Kein Signal“ führt. In solchen Fällen muss die Innenwand der Rohrleitung vor der Installation gereinigt werden.
- Ist der Anteil an Verunreinigungen (z. B. Ablagerungen, Blasen) in der Rohrleitung zu hoch (z. B. Gasanteil > 5 %), kommt es zu einer Streuung der Ultraschallsignale. Es wird empfohlen, ein spezielles, kavitationsresistentes Modell zu wählen oder sicherzustellen, dass sich der Messpunkt nicht an Stellen in der Rohrleitung befindet, an denen sich Blasen bilden können, wie z. B. Krümmer und Pumpenauslässe.
Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2025