1. Die Auskleidung und die Rostschicht an der Sensoreinführung des Ultraschall-Durchflussmessers dürfen nicht zu dick sein. Zwischen Auskleidung, Rostschicht und Rohrwand darf kein Spalt bestehen. Bei stark verrosteten Rohren kann die Rohrwand mit einem Handhammer abgeklopft werden, um die Rostschicht zu entfernen und die normale Schallausbreitung zu gewährleisten. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass keine Lochfraßkorrosion entsteht.
2. Zwischen der Arbeitsfläche des Sensors und der Rohrwand muss ausreichend Haftvermittler vorhanden sein, und es dürfen keine Luft oder Feststoffpartikel vorhanden sein, um eine gute Haftung zu gewährleisten.
3. Darüber hinaus ist es vor der Erfassung der Durchflussdaten einer Rohrleitung erforderlich, den Außenumfang der Rohrleitung (mit einem Maßband), die Wandstärke (mit einem Dickenmesser) und die Temperatur der Außenwand der Rohrleitung (mit einem Oberflächentemperaturmesser) zu messen.
4. Entfernen Sie die Isolier- und Schutzschicht im Installationsbereich und polieren Sie die Wandoberfläche des Wandlers entsprechend dem Installationsort. Vermeiden Sie Vertiefungen, glätten Sie Unebenheiten und entfernen Sie Roststellen durch Abschleifen der Lackschicht.
5. Bei vertikal verlegten Rohren sollte, wenn es sich um ein Mono-Laufzeitmessgerät handelt, der Installationsort des Sensors so weit wie möglich in der Biegeachsenebene des stromaufwärts gelegenen Rohrbogens liegen, um den Mittelwert des Strömungsfeldes im gebogenen Rohr nach der Verformung zu erhalten.
6. Bei der Installation des Sensors des Ultraschall-Durchflussmessers muss eine Reflexion an der Rohrwand vermieden werden. Schweißnähte sind zu vermeiden.
7. Da es sich bei dem Messrohr um eine relativ alte Anlage handelt, sollte bei der Installation des Sensors auf die Verwendung von zwei akustischen Schichten (V-Methode) verzichtet werden. Stattdessen sollte eine akustische Schicht (Z-Methode) gewählt werden. Bei dieser Installationsmethode wird der Ultraschall-Durchflusssensor des Ultraschall-Durchflussmessers problemlos vom Messsensor erfasst, die Signalstärke des Hauptgeräts des Ultraschall-Durchflussmessers ist gewährleistet und somit können hohe Messwerte sichergestellt werden.
8. Bei der Messung neuer Rohrleitungen, insbesondere bei lackierten oder verzinkten Rohren, kann man die Oberfläche der Rohrleitung zunächst mit Rovings behandeln und anschließend mit Garn weiterbearbeiten, um sicherzustellen, dass die Montagestelle des Ultraschall-Durchflusssensors glatt und eben ist und die Sonde des Ultraschall-Durchflussmessers gut mit der Rohrwand in Kontakt treten kann.
9. Bei einer vertikal nach oben verlaufenden Rohrleitung kann die Strömung gemessen werden, wenn die Flüssigkeit in der Rohrleitung von unten nach oben fließt. Bei einer Strömung von oben nach unten ist diese Rohrleitung für die Erfassung von Strömungsdaten nicht geeignet.
Veröffentlichungsdatum: 02.01.2024