Ultraschall-Durchflussmesser

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Wie sollte ein elektromagnetischer Durchflussmesser installiert werden?

Die Installation eineselektromagnetischer DurchflussmesserUm Messgenauigkeit und Langzeitstabilität zu gewährleisten, müssen die Spezifikationen strikt eingehalten werden. Im Folgenden sind die wichtigsten Installationsschritte und Vorsichtsmaßnahmen aufgeführt:

1. Auswahl des Installationsortes

  • Zustand der vollständigen Pipeline
    Stellen Sie sicher, dass der Durchflussmesser stets den Zustand „volle Rohrleitung“ anzeigt. Vermeiden Sie die Installation am höchsten Punkt der Rohrleitung oder an Stellen, an denen sich Gas ansammeln kann. In einer horizontalen Rohrleitung sollte der Sensor oberhalb der Mittelachse der Rohrleitung installiert werden (um Ablagerungen von Verunreinigungen am Boden zu vermeiden).
  • Anforderungen an gerade Rohrleitungssegmente
  • Gerader Rohrleitungsabschnitt stromaufwärts: ≥ 5 bis 10-facher Rohrleitungsdurchmesser (abhängig von der Lage der Ventile und Krümmer).
  • Gerader Rohrleitungsabschnitt stromabwärts: ≥ 3 bis 5 mal der Rohrleitungsdurchmesser.
    Beispiel: Bei einer DN100-Pipeline sollte der vorgelagerte Bereich ein gerades Pipeline-Segment von 500 bis 1000 mm Länge gewährleisten.
  • Vermeidung von Störquellen
    Halten Sie sich von Geräten mit starken elektromagnetischen Feldern, wie z. B. großen Motoren und Transformatoren, fern und wahren Sie einen Abstand von mindestens 1 Meter.

2. Anforderungen an den Rohrleitungsanschluss

  • Flanschverbindung
    Stellen Sie sicher, dass die Flanschfläche eben ist und verwenden Sie eine Dichtung (das Material sollte mit dem Messmedium kompatibel sein).
    Ziehen Sie die Schrauben symmetrisch an, um Leckagen durch ungleichmäßige Krafteinwirkung zu vermeiden.
  • Anpassung des Rohrleitungsdurchmessers
    Der Durchmesser des Durchflussmessers sollte dem der Rohrleitung entsprechen. Ist eine Durchmesseränderung erforderlich, verwenden Sie ein Reduzier- oder Erweiterungsrohr (Konuswinkel ≤ 15°).
  • Erdungsanforderungen
    Der Sensor muss separat geerdet werden, und der Erdungswiderstand muss < 10 Ω sein.
    Wenn die Rohrleitung aus isolierendem Material (z. B. Kunststoff) besteht, sollte ein Erdungsring stromaufwärts und stromabwärts installiert werden.

3. Einbaurichtung des Sensors

  • Horizontale Installation
    Die Elektrodenachse muss horizontal ausgerichtet sein, um zu verhindern, dass sich Blasen bilden und die Messung beeinträchtigen (siehe Abbildung 1).

  • Vertikale Installation
    Um eine vollständige Füllung der Rohrleitung zu gewährleisten und die Ablagerung von Partikeln zu vermeiden, sollte die Flüssigkeit von unten nach oben fließen (siehe Abbildung 2).

4. Konfiguration der vorderen und hinteren Ventile

  • Vorlaufventil
    Der Abstand des Sensors sollte mindestens dem Fünffachen des Rohrleitungsdurchmessers entsprechen. Es wird empfohlen, ein Absperrventil zu verwenden und auf Absperrklappen zu verzichten (da diese eine ungleichmäßige Strömungsgeschwindigkeitsverteilung verursachen können).
  • Nachgeschaltetes Ventil
    Bei Verwendung zur Durchflussregelung sollte ein Abstand von mindestens dem Dreifachen des Rohrleitungsdurchmessers zum Sensor eingehalten werden.

5. Schutzniveau und Umwelt

  • Auswahl der IP-Schutzart
  • Für trockene Innenräume: IP65 (staub- und spritzwassergeschützt).
  • Für den Einsatz im Freien oder in feuchten Umgebungen: IP68 (vollständig staub- und wasserdicht).
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Umgebungstemperatur: -25 °C bis 60 °C (siehe Datenblatt des Geräts).
  • Luftfeuchtigkeit: ≤ 95%RH (keine Kondensation).

6. Elektrischer Anschluss

  • Kabelschirmung
    Das Signalkabel sollte doppelt geschirmt und durch ein separates Stahlrohr geschützt sein. Es darf nicht parallel zum Stromkabel verlegt werden.
  • Erdungsspezifikation
    Das Außengehäuse des Sensors, das Außengehäuse des Konverters und die Kabelschirmung müssen zuverlässig geerdet sein. Es ist strengstens verboten, die Erdungsleitung mit anderen Geräten zu teilen.

7. Fehlersuche und Abnahme

  1. Nullpositionskalibrierung
    Wenn die Rohrleitung mit Flüssigkeit gefüllt ist, aber kein Durchfluss stattfindet, führen Sie eine Nullpunktjustierung durch (schließen Sie die Ventile stromaufwärts und stromabwärts).
  2. Durchflusskalibrierung
    Für die erste Inbetriebnahme oder nach Wartungsarbeiten wird empfohlen, eine Durchflusskalibrierung mit der volumetrischen Methode oder der Standard-Durchflussmessmethode durchzuführen.
  3. Fehlerbehebung

  • Prüfen Sie die Signalstärke (sie sollte unter normalen Bedingungen > 80 % betragen).
  • Prüfen Sie den Isolationswiderstand der Elektrode (er sollte > 20 MΩ betragen).
  • Prüfen Sie, ob die Erdungsschleife leitfähig ist.

Installationstabus

  1. Unterdruck vermeiden
    Die nachgelagerte Rohrleitung sollte nicht höher als der Auslass des Durchflussmessers liegen, um eine Beschädigung der Auskleidung durch den durch den Saugheber erzeugten Unterdruck zu verhindern.
  2. Verbotene Pitting-Medien
    Bei einer Chloridionenkonzentration im Messmedium von > 400 ppm sollte eine Hastelloy-Elektrode oder eine Tantal-Elektrode gewählt werden.
  3. Vorsicht in explosionsgefährdeten Bereichen
    Bei Installation in einem explosionsgeschützten Bereich sollte ein eigensicheres Gerät ausgewählt werden, das der ATEX- oder IECEx-Zertifizierung entspricht.

Veröffentlichungsdatum: 11. Mai 2025

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