Die Durchflussrate beeinflusst die Messgenauigkeit von aufsteckbaren Ultraschall-Durchflussmessern auf folgende Weise direkt:
Niedrige Durchflussrate / Unterhalb der Anfangsdurchflussrate: Bei zu geringer Durchflussgeschwindigkeit wird die Ultraschall-Zeitdifferenz extrem klein.Die Signalauflösung nimmt leicht ab, was zu geringer Genauigkeit, Messwertabweichungen oder instabiler Anzeige führt. Liegt die Durchflussmenge weit unterhalb der minimal messbaren Geschwindigkeit des Messgeräts, kann das Messgerät sogar einen Durchfluss von null anzeigen.
Normaler Durchfluss (optimaler Bereich): Innerhalb des Nenngeschwindigkeitsbereichs (typischerweise 0,3 m/s bis 3,0 m/s) ist das Strömungsfeld stabil, die Ultraschallsignalübertragung gleichmäßig und das Messgerät arbeitet mit hoher Präzision und Wiederholgenauigkeit. Dies ist der beste Arbeitsbereich für genaue Messungen.
Eine zu hohe Durchflussrate erzeugt starke Turbulenzen, Wirbelströmungen und heftige Rohrschwingungen. Dies stört den Ausbreitungsweg der Ultraschallwellen, führt zu Signaldämpfung und -streuung und hat Messabweichungen sowie instabile, schwankende Messwerte zur Folge.
Strömungsprofilverzerrung: Eine zu niedrige oder zu hohe Strömungsgeschwindigkeit verändert die Strömungsverteilung im Rohr. Die Ultraschallberechnung basiert auf einem idealisierten mittleren Strömungsprofil; eine verzerrte Strömung verringert die Gesamtgenauigkeit direkt.
Veröffentlichungsdatum: 27. April 2026