Es gibt üblicherweise mehrere Möglichkeiten, eine Verbindung herzustellen.Ultraschall-Wasserzählerzu einer Plattform wie folgt:
Kabelverbindung:
RS-485-Schnittstellenanschluss:
Dies ist eine gängige kabelgebundene Verbindungsmethode. Der Ultraschall-Wasserzähler ist mit einer RS-485-Schnittstelle ausgestattet. Diese wird über ein verdrilltes Adernpaar mit der Schnittstelle des Datensammlers bzw. -konzentrators verbunden. Achten Sie beim Anschluss auf die korrekte Verdrahtung und die korrekte Verbindung der Leitungen A und B. Stellen Sie anschließend die entsprechenden Kommunikationsparameter am Datensammler bzw. -konzentrator ein, z. B. Baudrate, Datenbits, Stoppbits und Paritätsbits, sodass sie mit denen des Wasserzählers übereinstimmen und eine stabile Datenübertragung gewährleisten. Der Datensammler bzw. -konzentrator lädt die Daten dann über andere Netzwerkmethoden auf die Plattform hoch.
M – BUS-Schnittstellenanschluss:
Einige Ultraschall-Wasserzähler nutzen die M-BUS-Schnittstelle. Mehrere Wasserzähler sind über den M-BUS-Bus miteinander verbunden, dessen eines Ende mit dem M-BUS-Kollektor bzw. -Controller verbunden ist. Dieser verarbeitet und verpackt die erfassten Wasserzählerdaten und überträgt sie anschließend über das Netzwerk an die Plattform. Der M-BUS-Bus zeichnet sich durch einfache Verkabelung und hohe Störfestigkeit aus und eignet sich daher besonders für Umgebungen mit einer relativ hohen Dichte an Wasserzählern.
Drahtlose Verbindung:
Hinweis – IoT-Verbindung:
Der Ultraschall-Wasserzähler verfügt über ein integriertes NB-IoT-Kommunikationsmodul und überträgt Daten über das NB-IoT-Netzwerk des Betreibers. Nach der Installation muss der Wasserzähler im Netzwerk registriert und konfiguriert werden, wobei die relevanten Informationen des Wasserzählers an die Plattform gebunden werden. Nach der Konfiguration sendet der Wasserzähler Daten gemäß dem festgelegten Zyklus oder bei Bedarf über das NB-IoT-Modul an die Basisstation des Betreibers. Diese leitet die Daten dann an die Plattform weiter. NB-IoT zeichnet sich durch große Reichweite, geringen Stromverbrauch und stabile Verbindungen aus und eignet sich daher ideal für die Fernablesung von Wasserzählern und die Vernetzung großer Wasserzählernetze.
LoRaWAN-Verbindung:
Ultraschall-Wasserzähler mit LoRaWAN-Technologie kommunizieren über LoRa-Funkmodule mit nahegelegenen LoRa-Gateways. Zwischen Wasserzähler und Gateway wird eine Funkverbindung hergestellt, um Daten an das Gateway zu übertragen. Nachdem das Gateway die Daten mehrerer Wasserzähler erfasst hat, lädt es diese per Ethernet oder anderen Netzwerkmethoden auf die Plattform hoch. LoRaWAN findet breite Anwendung in Bereichen mit hohen Anforderungen an Kommunikationsreichweite und Energieverbrauch, beispielsweise in der Wasserversorgung ländlicher oder abgelegener Gebiete.
GPRS/4G-Verbindung:
Für Szenarien mit hohen Echtzeitanforderungen und großen Datenmengen können Ultraschall-Wasserzähler GPRS- oder 4G-Kommunikationsmodule nutzen. Der Wasserzähler stellt über das GPRS- oder 4G-Netzwerk eine Verbindung zur Plattform her und lädt die erfassten Daten in Echtzeit hoch. Vorteile dieser Methode sind die hohe Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität, allerdings ist der Stromverbrauch relativ hoch. Daher eignet sie sich für Wasserzähler mit Stromversorgung.
Bluetooth-Verbindung:
Im Nahbereich lässt sich der Ultraschall-Wasserzähler via Bluetooth mit mobilen Endgeräten (wie Smartphones und Tablets) verbinden. Installieren Sie die entsprechende App auf dem Endgerät, suchen Sie den Wasserzähler und koppeln Sie ihn per Bluetooth. Anschließend können die Zählerdaten ausgelesen werden. Falls die Daten auf die Plattform hochgeladen werden müssen, kann die App sie senden, sobald das mobile Endgerät mit dem Netzwerk verbunden ist. Diese Methode wird üblicherweise für die Fehlersuche vor Ort, die Zählerablesung oder die temporäre Datenerfassung verwendet.
Veröffentlichungsdatum: 11. Mai 2025