Die Wahl zwischen der V-Methode und der Z-Methode hängt hauptsächlich von der Rohrgröße, dem Rohrmaterial, den Installationsbedingungen und der Signalstärke ab.
Die V-Methode ist für die meisten Anwendungen die empfohlene Installationsmethode. Sie wird häufig bei kleineren und mittelgroßen Rohren eingesetzt, da die Messumformer auf derselben Rohrseite installiert werden können. Die Installation ist einfach und die Messgenauigkeit in der Regel gut.
Die Z-Methode empfiehlt sich für größere Rohre oder Anwendungen, bei denen die V-Methode kein ausreichend starkes Signal liefert. Bei der Z-Methode werden die beiden Wandler an gegenüberliegenden Seiten des Rohrs installiert, wodurch sich das Ultraschallsignal direkt durch das Rohr ausbreiten und die Signaldämpfung reduziert werden kann.
Als allgemeine Richtlinie:
V-Methode: Bevorzugt für kleinere und mittelgroße Rohre und wenn eine ausreichende Signalstärke erreicht werden kann.
Z-Methode: Bevorzugt bei größeren Rohrdurchmessern, dickeren Rohrwänden oder Anwendungen mit schwacher Signalübertragung.
Sollte das Signal bei Anwendung der V-Methode schwach oder instabil sein, versuchen Sie es mit der Z-Methode.
Die konkrete Installationsmethode hängt von den Rohr- und Flüssigkeitsbedingungen ab. Bei Unsicherheiten geben Sie bitte Rohrdurchmesser, Rohrmaterial, Wandstärke, Flüssigkeitsart und -temperatur an. Unser technisches Team empfiehlt Ihnen dann die geeignetste Installationsmethode.
Veröffentlichungsdatum: 11. August 2026