1) Aufklemmsensor: Die für die Messung geeigneten Rohrleitungsmaterialien sind vielfältig und umfassen verschiedene Metallrohre, technische Kunststoffrohre sowie andere Rohre mit homogenem und dichtem Material. Unabhängig vom Rohrtyp muss das Material homogen und dicht sein und eine gute Schallleitfähigkeit aufweisen. Es dürfen keine Lufteinschlüsse vorhanden sein, und die Rohrwand muss glatt und eben sein. Bei Rohrleitungen mit Auskleidung muss deren Material den Anforderungen unserer Messgeräte entsprechen und lückenlos mit der Rohrleitung verbunden sein. Das Messmedium ist eine einphasige Flüssigkeit ohne zu viele oder zu große Blasen und feste Partikelverunreinigungen. Die Temperatur des Mediums liegt im Bereich von -35 bis 85 °C (Standardausführung) bzw. -35 bis 200 °C (Hochtemperaturausführung).
2) Einstecksensor: Es bestehen grundsätzlich keine Anforderungen an das Rohrleitungsmaterial. Schweißbare Metallrohrleitungen können direkt verschweißt werden. Andere, nicht schweißbare Metall- und Nichtmetallrohrleitungen werden mittels eines Schlauchs installiert. Das Messmedium ist eine einphasige Flüssigkeit ohne zu viele oder zu große Blasen und feste Partikelverunreinigungen. Die Temperatur des Mediums liegt im Bereich von -35 bis 85 °C (Standardausführung) bzw. -35 bis 150 °C (Hochtemperaturausführung). Bei der Verwendung des Einstecksensors sind außerdem die Toxizität und Korrosivität des Mediums gegenüber der Sonde sowie ein Betriebsdruck von ≤ 2,5 MPa (1,6 MPa) zu berücksichtigen. Bei stark verschmutztem Medium und der damit verbundenen Gefahr der Anhaftung von Verunreinigungen an der Sonde sollte diese regelmäßig gereinigt werden.
Veröffentlichungsdatum: 15. April 2025