Ultraschall-Durchflussmesser

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Benötigt ein Radar-Durchflussmesser Kontakt mit dem Messmedium? Wie sieht es mit der Anpassungsfähigkeit an verschiedene Wasserqualitäten aus?

Radar-Durchflussmesser arbeiten mit einem berührungslosen Messprinzip, benötigen daher überhaupt keinen direkten Kontakt mit dem Messmedium und zeichnen sich durch eine extrem hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserqualitäten aus. Dies ist einer ihrer Hauptvorteile gegenüber herkömmlichen Kontakt-Durchflussmessern:

  1. berührungsloses Messprinzip

    Der Sensor des Radar-Durchflussmessers wird oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche (bei offenen Kanälen) oder außerhalb der geschlossenen Rohrleitung (bei Rohrleitungsmodellen) installiert. Er sendet Radarwellen zur Zielflüssigkeit aus und berechnet den Durchfluss durch Erfassung des reflektierten Signals. Der gesamte Messvorgang erfolgt berührungslos. Diese Konstruktion vermeidet Verschleiß, Korrosion, Ablagerungen und Verstopfungen der Messkomponenten durch direkten Flüssigkeitskontakt, verlängert die Lebensdauer des Geräts erheblich und reduziert die Wartungskosten.

  2. Hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserqualitätsbedingungen

    Aufgrund des berührungslosen Messverfahrens stellt das Radar-Durchflussmessgerät nahezu keine Anforderungen an die physikalischen und chemischen Eigenschaften des gemessenen Fluids und kann stabil in verschiedenen komplexen Wasserqualitätsszenarien eingesetzt werden:

    • Sauberes Wasser: Wie z. B. Leitungswasser, Flusswasser, Stauseewasser und industriell reines Wasser, mit hoher Messgenauigkeit und stabiler Datenausgabe;
    • Trübes Wasser mit Verunreinigungen: Zum Beispiel sedimentreiches Wasser in Flüssen, schlammhaltiges Wasser in Kläranlagen und Erzbrei in Bergbaugebieten. Die in der Flüssigkeit suspendierten Partikel blockieren oder beschädigen den Sensor nicht, und das Doppler-Radar-Prinzip kann diese Partikel sogar nutzen, um die Signalreflexion zu verstärken und die Messstabilität zu verbessern;
    • Korrosive Flüssigkeiten: Dazu gehören beispielsweise saure und basische Abfallflüssigkeiten aus Chemieanlagen, hochsalzhaltige Abwässer aus Küstengebieten und industrielle korrosive Abwässer. Das Sensorgehäuse besteht aus korrosionsbeständigen Materialien (Edelstahl 316L, verstärktes PTFE usw.), die der Erosion durch korrosive Medien widerstehen können;
    • Hochviskose Flüssigkeiten: Dazu gehören zähflüssige Industrieabfälle, Schlämme und andere Medien. Das Verfahren umgeht das Problem, dass herkömmliche Kontakt-Durchflussmesser leicht verkleben und verstopfen, und ermöglicht dennoch eine normale Messung.

Veröffentlichungsdatum: 23. November 2025

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