Ja, Ablagerungen oder Auskleidungen in Rohrleitungen können die Messgenauigkeit von aufsteckbaren Ultraschall-Durchflussmessern erheblich beeinträchtigen.
Ablagerungen, Korrosion oder dicke Innenauskleidungen verändern die Ausbreitung von Ultraschallsignalen durch die Rohrwand und das Fluid. Diese Zustände können das Ultraschallsignal dämpfen oder streuen, was zu einer reduzierten Signalstärke, instabilen Messwerten oder erhöhten Messfehlern führt. In schweren Fällen kann der Durchflussmesser Schwierigkeiten haben, einen zuverlässigen Signalweg aufzubauen.
Darüber hinaus können unbekannte oder ungleichmäßige Auskleidungsdicken zu Fehlern bei der Berechnung der Schallweglänge und der Schallgeschwindigkeit führen, was sich direkt auf die Genauigkeit der Strömungsberechnung auswirkt.
Um diese Auswirkungen zu minimieren, wird Folgendes empfohlen:
Wählen Sie einen Rohrabschnitt mit minimalen Ablagerungen oder Auskleidungsschichten.
Gewährleisten Sie die korrekte Eingabe von Rohrmaterial, Wandstärke und Auskleidungsparametern.
Reinigen Sie die Rohroberfläche und stellen Sie die korrekte Ausrichtung des Sensors sowie die akustische Kopplung sicher.
Überprüfen Sie die Signalqualität während der Installation und passen Sie die Sensorposition gegebenenfalls an.
Bei sachgemäßer Installation und günstigen Rohrleitungsbedingungen können auch heute noch zuverlässige und genaue Messungen erzielt werden.
Veröffentlichungsdatum: 23. Januar 2026