Ultraschall-Durchflussmesser

Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Fertigung

Können Wirbelstrommesser in Hochtemperaturumgebungen eingesetzt werden?

Wirbeldurchflussmesser können bei geeigneter Modellauswahl auch in Hochtemperaturumgebungen eingesetzt werden.

Konventionelle Wirbelstrommesser sind typischerweise für Temperaturen von -40 °C bis 400 °C ausgelegt und decken damit die meisten industriellen Hochtemperaturanwendungen ab, wie beispielsweise die Messung von überhitztem Dampf in Kraftwerken und die Überwachung von Prozessflüssigkeiten in petrochemischen Raffinerien. Für noch höhere Temperaturen (z. B. bis zu 550 °C) stehen spezielle Hochtemperatur-Wirbelstrommesser zur Verfügung. Diese verfügen über hitzebeständige Sensormaterialien (z. B. Hochtemperaturlegierungen) und verstärkte Signalverarbeitungskomponenten, um auch unter extremen thermischen Bedingungen einen stabilen Betrieb zu gewährleisten.
Es ist zu beachten, dass bei der Verwendung von Wirbelstrommessern in Hochtemperaturumgebungen zusätzliche Aspekte zu berücksichtigen sind:
  1. Materialverträglichkeit: Die Sensorsonde, das Rohrsegment und die Dichtungskomponenten müssen aus Materialien gefertigt sein, die hohen Temperaturen und einer thermischen Ausdehnung widerstehen, um eine strukturelle Verformung zu verhindern.
  2. Installationsschutz: Um Schäden an elektronischen Bauteilen zu vermeiden, kann es erforderlich sein, den Sender zu isolieren oder zu kühlen, wenn dieser nicht für hohe Temperaturen ausgelegt ist.
  3. Überprüfung der Kalibrierung: Hohe Temperaturen können die Messgenauigkeit geringfügig beeinträchtigen. Daher wird empfohlen, die Kalibrierung regelmäßig unter den tatsächlichen Betriebstemperaturen durchzuführen, um die Präzision aufrechtzuerhalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wirbelstrommesser gut für Hochtemperaturanwendungen geeignet sind, sofern das richtige Modell ausgewählt und die Installationsvoraussetzungen erfüllt werden.

Veröffentlichungsdatum: 25. Dezember 2025

Senden Sie uns Ihre Nachricht: