Ja, Radar-Durchflussmesser sind dank ihrer robusten Bauweise, hochbeständiger Materialien und Störungsunterdrückungstechnologie speziell für den stabilen Betrieb unter rauen Wetterbedingungen und in komplexen Industrieumgebungen konzipiert. Im Folgenden sind die wichtigsten Leistungsvorteile im Detail aufgeführt:
- Hervorragende Beständigkeit gegenüber extremen Wetterbedingungen
Sensor und Konverter sind vollständig abgedichtet und erreichen Schutzart IP67 bzw. IP68 (IP68 für Unterwassermodelle). Sie sind für extreme Temperaturen von -40 °C bis 85 °C geeignet und trotzen sowohl der Kälte in hohen Breitengraden als auch der Hitze in den Tropen. Das Gehäuse ist mit einer UV-beständigen Beschichtung versehen, die Alterung und Schäden durch langfristige Sonneneinstrahlung verhindert. Dank der wasser- und staubdichten Konstruktion ist ein zuverlässiger Betrieb auch bei starkem Regen, Schneefall, Sandstürmen oder Dunst gewährleistet.
- Starke Störfestigkeit
Es ist mit mehrschichtigen Störungsunterdrückungsmechanismen ausgestattet: Durch die Verwendung von Frequenzsprungverfahren werden Signalstörungen durch nahegelegene elektronische Geräte, Stromleitungen oder Mobilfunkmasten vermieden. Die interne Schaltung ist gegen Blitzschlag und Überspannung geschützt und erfüllt die internationalen Blitzschutznormen (IEC 61000-4), wodurch sie Gewittern im Freien effektiv standhält. Für Industriestandorte mit starken elektromagnetischen Feldern (z. B. in der Nähe von Fabriken und Kraftwerken) ist das Messgerät mit einer elektromagnetischen Abschirmung ausgestattet, die eine präzise Signalübertragung ohne Beeinträchtigung durch externe Magnetfelder gewährleistet.
- Anpassungsfähigkeit an komplexe industrielle Standortbedingungen
Das Gehäuse und die Strukturbauteile des Messgeräts bestehen aus hochfesten, korrosionsbeständigen Materialien (wie Edelstahl 316L, verstärkten technischen Kunststoffen und Aluminiumlegierungen mit Korrosionsschutzbeschichtung). Dadurch ist es beständig gegen Korrosion durch feuchte Luft, chemische Dämpfe und korrosive Gase, beispielsweise in Kläranlagen, Bergwerken und Chemieparks. Gleichzeitig verhindert das berührungslose Messverfahren (der Sensor kommt nicht direkt mit dem Medium in Kontakt) Verschleiß, Verstopfungen oder Ablagerungen durch Sedimente, Schlamm oder viskose Medien und gewährleistet so einen langfristig stabilen Betrieb auch unter anspruchsvollen Wasserbedingungen.
- Stabiler Betrieb in speziellen Umgebungen
Für Hochgebirgsregionen (mit dünner Luft) oder Küstengebiete (mit starkem Salznebel) sind kundenspezifische Modelle mit druck- und salznebelbeständiger Konstruktion erhältlich, um den Auswirkungen von niedrigem Luftdruck und Salzkorrosion entgegenzuwirken. Die elektronischen Komponenten verwenden energiesparende Chips, die eine einwandfreie Datenerfassung und -übertragung auch in abgelegenen Gebieten mit instabiler Stromversorgung gewährleisten (bei Ausstattung mit einem Solarmodul).
Veröffentlichungsdatum: 23. November 2025