Ultraschall-Durchflussmesser

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Lässt sich ein Ultraschall-Durchflussmesser in ein SPS- oder DCS-System integrieren?

Ja. Ultraschall-Durchflussmesser lassen sich problemlos über standardmäßige industrielle Signalausgänge und Kommunikationsprotokolle in SPS- oder DCS-Systeme integrieren.

Die meisten Ultraschall-Durchflussmesser unterstützen verschiedene Ausgangsoptionen, wie z. B. einen analogen 4–20-mA-Ausgang, einen Impulsausgang, einen Relais- (Alarm-)Ausgang und eine digitale RS485-Schnittstelle. Diese Schnittstellen ermöglichen die nahtlose Anbindung an SPSen, Prozessleitsysteme, Datenlogger und andere Steuerungs- oder Überwachungsgeräte.

Ultraschall-Durchflussmesser unterstützen üblicherweise das Modbus-RTU-Protokoll über RS485 für die digitale Kommunikation und ermöglichen so eine zuverlässige Echtzeit-Datenübertragung über große Entfernungen. Wichtige Prozessvariablen wie momentaner Durchfluss, Gesamtdurchfluss, Durchflussrichtung und Diagnosestatus können direkt von der SPS oder dem Prozessleitsystem (DCS) ausgelesen werden.

Der 4–20 mA-Analogausgang dient typischerweise der kontinuierlichen Echtzeit-Durchflussüberwachung, während Impulsausgänge für die Durchflusssummenberechnung oder Chargenverarbeitung geeignet sind. Relaisausgänge können für Alarme konfiguriert werden, z. B. für hohe oder niedrige Durchflussmengen oder Systemfehler.

Durch die Integration eines Ultraschall-Durchflussmessers in ein SPS- oder Prozessleitsystem (DCS) können Anwender eine zentrale Überwachung, die Datenerfassung aus der Ferne, die automatisierte Prozesssteuerung und eine verbesserte Systemeffizienz erreichen. Die korrekte Verdrahtung, Parameterkonfiguration und Kommunikationseinrichtung müssen gemäß der Bedienungsanleitung des Messgeräts und den Anforderungen des SPS-/Prozessleitsystems erfolgen.


Veröffentlichungsdatum: 29. Januar 2026

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