Ultraschall-Durchflussmesser

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Gibt es irgendwelche Anforderungen an die Rohrleitungsbedingungen beim Einsatz eines aufsteckbaren Ultraschall-Durchflussmessers?

Aufsteck-Durchflussmesser unterliegen klaren Anforderungen an die Rohrleitungsbedingungen; deren Nichteinhaltung kann direkt zu ungenauen Messungen oder Funktionsstörungen führen. Die wichtigsten Anforderungen sind:
  • Rohrleitungsmaterial: Nur Metallrohre (z. B. Kohlenstoffstahl, Edelstahl, Gusseisen) oder starre Kunststoffrohre (z. B. PVC, PPR) werden unterstützt. Flexible Schläuche, Glasrohre und Rohrleitungen mit übermäßig dicken/weichen Auskleidungen (z. B. gummierte Rohrleitungen) sind ungeeignet. Dies liegt daran, dass weiche/nicht schallleitende Materialien Ultraschallsignale stark dämpfen, wodurch eine Durchflussmessung unmöglich wird.
  • Rohrleitungswandstärke: Üblicherweise wird eine Wandstärke von ≤ 20 mm gefordert. Zu dicke Wände erschweren das Eindringen von Signalen und erfordern die zusätzliche Auswahl von „Spezialsonden für dickwandige Rohrleitungen“.
  • Rohrleitungsdurchmesserbereich: Die meisten Modelle decken DN20–DN3000 ab (einige Modelle sind auf DN15–DN5000 erweiterbar). Es ist unbedingt zu prüfen, ob der tatsächliche Rohrleitungsdurchmesser innerhalb des vom Durchflussmesser abgedeckten Bereichs liegt. Ein zu kleiner Durchmesser (z. B. DN < 15) kann aufgrund instabiler Strömungsfelder leicht zu Genauigkeitsabweichungen führen.
Falls die Rohrleitungsbedingungen die Anforderungen nicht erfüllen, wird empfohlen, sich zunächst mit dem technischen Team in Verbindung zu setzen, um zu beurteilen, ob die Sonde ausgetauscht oder ein anderer Durchflussmessertyp (z. B. ein Einsteckmessgerät) ausgewählt werden muss.

Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2025

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