Städtische Rohrnetze sind ein wichtiger Bestandteil der städtischen Entwässerung. Angesichts des wachsenden Interesses an Umweltschutz und Ressourcenrecycling ist der Aufbau intelligenter Wasser- und Schwammstädte ein zukunftsweisender Trend. Zentralisierte Datenvisualisierung und -überwachung, neue Sensortechnologien, das Internet der Dinge und die Verbreitung von 5G erleichtern die Umweltüberwachung und bilden die Grundlage für den Aufbau einer Online-Messplattform. Die Entwicklung der Schwammstadt stellt eine technische Innovation und praktische Anwendung der städtischen Wassernutzung dar. Daher ist die Überwachung des Wasserverbrauchs in Städten ein effektiver Weg, Wasserressourcen zu recyceln.
Städtische unterirdische Rohrleitungssysteme lassen sich im Allgemeinen funktionsbezogen in drei Hauptsysteme unterteilen: Regenwasser-, Abwasser- und Mischnetze. Alle drei Systeme weisen Probleme mit dem Rohrzustand auf. Diese Probleme unterscheiden sich in ihrer Art: In Abwassernetzen kommt es häufig zu Niederschlägen, Abwasser enthält Schwebstoffe, und Industrieabwasser kann korrosive Flüssigkeiten enthalten. Bei der Auswahl von Durchflussmessgeräten müssen daher deren Schutzart und chemische Beständigkeit berücksichtigt werden. In Mischnetzen wechseln sich voll funktionsfähige und ungeeignete Rohre ab, wobei die Niederschlagsintensität sowie die saisonalen und regionalen Abflussmengen stark variieren. Mischnetze weisen Merkmale von Abwasser- und Regenwasserleitungen auf.
Bei unzureichend gefüllten Rohren ist die Doppler-Durchflussmessung die ideale Methode. Sie basiert auf dem Prinzip der Flächendurchflussmessung. Im Allgemeinen wird die Durchflussgeschwindigkeit mit einer Doppler-Sonde und der Flüssigkeitsstand mit einem Druck- oder Ultraschallsensor gemessen. Bei teils vollen, teils nicht gefüllten Rohren ist der volle Füllstand auf Druck zurückzuführen. Daher sollte das Messgerät über eine Druckkompensation verfügen, um die Messgenauigkeit zu gewährleisten. Aufgrund der unterschiedlichen Jahreszeiten und Abwasserbedingungen, insbesondere der Trockenzeit (Meiyu), ändert sich die Wassertemperatur in den Rohren. Da sich die Schallgeschwindigkeit bei der Ultraschallmessung mit der Medientemperatur ändert, sorgt eine Temperaturkompensation des Messgeräts für stabilere Messergebnisse. Angesichts der besonderen Betriebsbedingungen in unterirdischen Rohrleitungsnetzen, insbesondere in Regenwasserleitungen, wo sowohl unvollständige als auch volle Rohre auftreten können, werden berührungslose Messgeräte eingesetzt.
Gängige Hersteller bieten auf dem Markt in der Regel Systeme an, die aus einer Doppler-Sonde, einem Füllstandsmessgerät und einem Hauptgerät bestehen. Die Sensoren weisen dabei spezifische Eigenschaften auf. Rohrleitungsmessgeräte sind tendenziell integriert, da die Rohrleitungsdurchmesser variieren. Kompakte Bauweise und Integration der Geräte sind daher besonders wichtig. Dies vereinfacht die Bauarbeiten und erleichtert die Installation. Im Betrieb entfällt die Wartung mehrerer Sensoren, wodurch zukünftige Betriebs- und Wartungskosten sowie unnötige Bauzeiten reduziert werden. Je höher der Integrationsgrad der Sensoren ist, desto besser werden die Anforderungen in allen Bereichen erfüllt.
Die Installation des Sensors erfolgt dann im Allgemeinen durch die Montage der Bodenplatte oder des inneren Rings. Je nach Größe und Material der Rohrleitung wird die geeignete Installationsmethode gewählt.

Bitte wählen Sie das Instrument und beachten Sie dabei die Gegebenheiten vor Ort, wie z. B. den Ausgabemodus, die Stromversorgungsart usw.
Veröffentlichungsdatum: 29. Dezember 2022