Ultraschall-Durchflussmesser

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Vorteile von hygienischen elektromagnetischen Durchflussmessern

Hygienische elektromagnetische Durchflussmesser (EMF) bieten dank ihrer speziell für höchste Reinheitsanforderungen entwickelten Struktur, Materialien und Leistung unersetzliche Vorteile in Branchen wie der Lebensmittel-, Pharma- und Biotechnologie. Ihre Kernvorteile lassen sich in fünf Schlüsselbereiche unterteilen:

1. Höchste Hygienestandards: Erfüllung strengster Branchennormen

Dies ist der größte Vorteil von sanitären EMFs. Von den Materialien bis zur Struktur ist jedes Designelement auf „Kontaminationsvermeidung und einfache Reinigung“ ausgerichtet und erfüllt somit die Hygienevorschriften in der Lebensmittel-, Pharma- und ähnlichen Branchen vollständig.

1.1 Lebensmittel-/Pharmazeutische Materialien

Wichtige flüssigkeitsberührende Komponenten (Messrohr, Elektroden, Auskleidung) bestehen aus Materialien, die nach internationalen/nationalen Hygienestandards zertifiziert sind:
  • Gehäuse/Messrohr: Edelstahl 316L (niedriger Kohlenstoffgehalt, hohe Korrosionsbeständigkeit, verhindert das Auslaugen von Metallionen und damit die Verunreinigung von Flüssigkeiten).
  • Auskleidung: Inerte Materialien wie PTFE (Polytetrafluorethylen) und FEP (fluoriertes Ethylen-Propylen-Copolymer), die ungiftig, nicht adsorptiv und chemisch inert gegenüber Lebensmitteln und Arzneimitteln sind.
  • Dichtungen: EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) oder Silikonkautschuk, konform mit den Anforderungen der FDA (US Food and Drug Administration), der EU-Verordnung 10/2011 (EU-Verordnung über Lebensmittelkontaktmaterialien) oder der GMP (Good Manufacturing Practice).

1.2 Totraumfreie und leicht zu reinigende Struktur

  • Vollständig verschweißtes, stromlinienförmiges Design: Die Innenwand des Messrohrs ist hochglatt (Rauheit Ra ≤ 0,8 μm) und weist keine Vertiefungen, Gewindegänge oder Flansch-Toträume auf („keine Rückhaltezonen“), wodurch Materialrückstände, Bakterienwachstum oder Kreuzkontamination vermieden werden.
  • CIP/SIP-Kompatibilität: Unterstützt Clean-in-Place (CIP) und Sterilize-in-Place (SIP) ohne Demontage. Reinigung/Sterilisation kann mit Hochtemperatur-Hochdruck-Reinigungsflüssigkeiten (z. B. alkalischen/sauren Lösungen) oder Dampf erfolgen und ermöglicht so schnelle Hygienewechsel in der Chargenproduktion.

2. Genaue und stabile Messung: Unabhängig von den Fluideigenschaften

Basierend auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion (Faradaysches Induktionsgesetz) wird seine Messleistung nicht durch Viskosität, Dichte, Temperatur oder Druck der Flüssigkeit beeinträchtigt – ideal für die Dosierung komplexer Flüssigkeiten in der Sanitärindustrie.

2.1 Hohe Messgenauigkeit

Die typische Genauigkeit liegt bei ±0,5 %, wobei High-End-Modelle ±0,2 % erreichen und somit die strengen Dosierungsanforderungen für die Lebensmittelabfüllung und die pharmazeutische Chargenherstellung (z. B. Volumenkontrolle von abgefüllten Getränken, Dosierung von Injektionslösungen) erfüllen.

2.2 Große Reichweite

Durch einen Messbereich von bis zu 100:1 (oder höher) ist eine stabile Messung sowohl niedriger Durchflüsse (z. B. Mikroadditiv-Einspritzung) als auch hoher Durchflüsse (z. B. Materialtransfer in der Hauptpipeline) möglich, wodurch ein häufiger Geräteaustausch entfällt.

2.3 Hohe Störfestigkeit

  • Die integrierte EMV-Konstruktion (elektromagnetische Verträglichkeit) widersteht Störungen durch industrielle Anlagen wie Motoren und Frequenzumrichter.
  • Gewährleistet eine stabile Messung bei Flüssigkeiten, die Mikropartikel enthalten (z. B. Fruchtstücke in Joghurt, suspendierte Hilfsstoffe in Arzneimitteln) oder geringe Mengen an Bläschen enthalten (vorausgesetzt, der Feststoffgehalt überschreitet nicht den Schwellenwert, typischerweise <10 %).

3. Geringer Wartungsaufwand und lange Lebensdauer: Reduzierung der Betriebskosten

Da keine beweglichen mechanischen Teile (z. B. Turbinen, Laufräder) vorhanden sind, werden Ausfallrisiken wie Verschleiß und Verstopfungen grundlegend reduziert, wodurch die Wartungskosten erheblich gesenkt werden.

3.1 Wenige Verschleißteile und niedrige Ausfallrate

Herkömmliche mechanische Durchflussmesser (z. B. Turbinendurchflussmesser) basieren auf rotierenden Teilen, die durch Flüssigkeitserosion und Partikelabrieb anfällig für Ausfälle sind und regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Hygiene-EMFs verwenden hingegen ausschließlich Elektroden zur Signalinduktion, weisen keinen mechanischen Verschleiß auf und haben eine Lebensdauer von über 10 Jahren.

3.2 Komfortable Wartung

  • Für die Kalibrierung ist keine regelmäßige Demontage erforderlich (bei einigen Modellen ist eine Kalibrierung vor Ort möglich).
  • Selbstreinigende Elektroden: Konstruktionen wie Schaberelektroden oder Hochfrequenz-Vibrationselektroden verhindern Ablagerungen auf den Elektrodenoberflächen durch viskose Flüssigkeiten (z. B. Honig, Soßen) und reduzieren so die Häufigkeit der manuellen Reinigung.

3.3 Anpassungsfähigkeit an harte Arbeitsbedingungen

Hält hohen Temperaturen (bis zu 150 °C, geeignet für die SIP-Sterilisation) und hohen Drücken (1,6 MPa standardmäßig, anpassbar für höhere Drücke) stand und ist beständig gegen Säure-/Laugenkorrosion – ideal für die Sterilisation von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten und andere anspruchsvolle Prozesse.

4. Hohe Prozesskompatibilität: Anpassung an die automatisierte Produktion

Sanitär-EMFs sind nicht nur „Messinstrumente“, sondern auch zentrale Knotenpunkte in Produktionsprozess-Kontrollsystemen, die sich nahtlos in moderne Produktionslinien integrieren lassen.

4.1 Vielseitige Signalausgabe und Kommunikation

Unterstützt Standard-Analogsignale (4-20mA), digitale Signale (RS485/Modbus, HART, Profibus) und kann direkt an SPS (Speicherprogrammierbare Steuerungen), DCS (Verteilte Steuerungssysteme) oder Produktionsmanagementsoftware für Echtzeit-Durchflussüberwachung, -Aufzeichnung und -Rückverfolgbarkeit angeschlossen werden.

4.2 Unterstützung für geschlossene Regelungstechnik

In Kombination mit Aktoren wie Ventilen bildet es ein geschlossenes Regelsystem zur „Durchflussregelung“, mit dem die Materialfördergeschwindigkeit automatisch angepasst werden kann (z. B. Proportionskontrolle bei der Lebensmitteldosierung, quantitativer Start-Stopp bei der pharmazeutischen Abfüllung), wodurch die Produktionsautomatisierung verbessert wird.

4.3 Kompakt, flexibel und einfach zu installieren

Ausgestattet mit hygienischen Anschlussmöglichkeiten wie Tri-Clamp und Schnellkupplungsflanschen für eine schnelle Montage/Demontage, eignet es sich für kompakte Rohrleitungslayouts in Lebensmittel- und Pharmawerkstätten. Einige Modelle unterstützen die horizontale, vertikale oder geneigte Installation (vollständiger Rohrdurchfluss erforderlich).

5. Sicherheit und Zuverlässigkeit: Sicherstellung der Produktions- und Produktqualität

5.1 Kein Risiko einer Sekundärkontamination

Die Auswahl inerter Materialien und die totraumfreie Konstruktion verhindern eine Kontamination der Anlage mit Flüssigkeiten (z. B. Auslaugung von Metallionen, Bakterienwachstum) und gewährleisten so die Sicherheit von Lebensmitteln und Arzneimitteln.

5.2 Explosionsgeschütztes und wasserdichtes Design

Für explosionsgefährdete Bereiche (z. B. die Herstellung alkoholischer Getränke) sind explosionsgeschützte Modelle (z. B. Ex d IIB T4, Ex ia IIC T6) erhältlich. Das Gehäuse entspricht der Schutzart IP67/IP68 und ist somit für feuchte und staubige Werkstattumgebungen geeignet.

5.3 Datenrückverfolgbarkeit

Einige Modelle verfügen über Datenspeicherfunktionen zur Aufzeichnung historischer Durchflussdaten und CIP/SIP-Protokolle und erfüllen damit die Anforderungen an die „vollständige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus“ in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie (z. B. FDA 21 CFR Part 11 für elektronische Aufzeichnungen).

Zusammenfassung: Kernnutzen von hygienischen elektromagnetischen Durchflussmessern

Im Vergleich zu herkömmlichen industriellen EMFs liegt ihr Hauptvorteil darin, dass sie „die doppelte Gewährleistung von Hygienekonformität und Prozessanpassungsfähigkeit bei gleichzeitig präziser Messung“ bieten. Sie minimieren nicht nur Kontaminationsrisiken in Reinraumindustrien, sondern unterstützen durch stabile Leistung und Automatisierungskompatibilität auch einen effizienten Produktionslinienbetrieb – und sind damit ein Standard-Dosiergerät in der Lebensmittel-, Pharma- und Biotechnologiebranche.

Veröffentlichungsdatum: 04.09.2025

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